Fußballgeschichte und Fankultur

Der organisierte Fußball in Deutschland beginnt 1900 mit der Gründung des DFB in Leipzig, die Bundesliga folgte 1963. Von 1949 bis 1991 hatte die DDR eine eigene Oberliga. Hier findest du Ratgeber zu Verbänden, Ligen, Titeln, Stadien und Fankultur.

Alte Holztribüne mit geschwungenem Dach im Abendlicht, leere Bänke vor dem Rasen
Bild: KI-generiert

Am 28.01.1900 gründeten Vertreter von 86 Vereinen und Verbänden in Leipzig den Deutschen Fußball-Bund, drei Jahre später spielte er den ersten deutschen Meister aus. Den Titel gewann 1903 der VfB Leipzig mit 7:2 gegen den DFC Prag.[1] In diesem Bereich geht es um alles, was seitdem passiert ist: Verbände und Ligen, große Titel und Skandale, Stadien, Fans und die Art, wie Fußball ins Wohnzimmer kommt.

Verbände und Ligen

Die Anfänge des Spiels und seine Verbreitung um die Welt beschreibt die Seite Geschichte des Fußballs. Die Geschichte des DFB reicht von der Gründung in einem Leipziger Gasthaus über die Eingliederung in den NS-Sport und die Neugründung nach dem Krieg bis zur Sommermärchen-Affäre. Dort steht auch, warum Frauen im DFB lange nicht spielen durften: 1955 verbot der Verband den Frauenfußball, erst am 31.10.1970 nahm er ihn in seine Satzung auf.[1]

Lange spielten regionale Oberligen ihre Meister aus, eine landesweite Profiliga kam erst spät. Am 24.08.1963 startete die Bundesliga mit 16 Vereinen, erster Meister wurde der 1. FC Köln.[1] Wie es dazu kam und was die Liga seitdem erlebt hat, steht in der Geschichte der Bundesliga.

Im Osten verlief die Entwicklung anders. Von 1949 bis 1991 hatte die DDR eine eigene Oberliga, einen eigenen Verband und eine eigene Nationalmannschaft. Am 20.11.1990 löste sich der DDR-Verband auf, sein Nachfolger trat kurz darauf dem DFB bei.[1] Hansa Rostock und Dynamo Dresden spielten ab 1991/92 in der 1. Bundesliga.[2] Mehr dazu auf der Seite Fußball in der DDR: die Oberliga. Den politischen Hintergrund erklärt geschichte.domain-root.de.

Titel, Legenden und Skandale

Die Männer-Nationalmannschaft wurde 1954, 1974, 1990 und 2014 Weltmeister, die Frauen gewannen den Titel 2003 und 2007.[1] Wie diese vier Turniere liefen, beschreibt die Seite Deutschlands WM-Titel. Spieler, Trainer und Spielerinnen, die den Fußball in Deutschland und anderswo geprägt haben, stellt Fußballlegenden aus Deutschland und der Welt vor.

Zur Geschichte gehören auch die dunklen Seiten. Nach der Saison 1970/71 wurden 52 Spieler, zwei Trainer und sechs Funktionäre wegen verschobener Spiele bestraft.[2] Diesen und weitere Fälle von Bestechung, Wettbetrug und Finanzaffären behandelt die Seite Skandale im deutschen Fußball.

Stadien, Fans und Medien

Vom Erdwall mit Stehstufen bis zur Arena mit Dach: Die Seite Die Fußballstadien in Deutschland stellt die großen Spielstätten vor. Wer in der Kurve steht, singt und Choreografien vorbereitet, darum geht es unter Ultras und Fankultur.

Fans von hinten auf einer großen Stehtribüne mit einfarbigen Fahnen in der Nachmittagssonne
Bild: KI-generiert

Für alle, die nicht im Stadion sitzen: Welche Sender und Dienste in der Saison 2026/27 welche Wettbewerbe zeigen, steht unter Fußball im Fernsehen. Von den ersten Pixelspielen bis zu eFootball-Turnieren reicht die Seite Fußball-Videospiele und eFootball.

Wenn du wissen willst, welche Vereine heute in den drei Profiligen spielen und welche Wettbewerbe es gibt, wechsle in die Bereiche Vereine und Wettbewerbe.

  1. Organisation Historie des DFB. Deutscher Fußball-Bund. Stand 2026. abgerufen am 29.10.2026
  2. Studie Wegmarken aus 50 Jahren Bundesliga (Dietrich Schulze-Marmeling), APuZ 27-28/2013. Bundeszentrale für politische Bildung. Stand 24.06.2013. abgerufen am 29.10.2026

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