RB Leipzig
Die Roten Bullen — Red-Bull-Marketingverein, 2009 gegründet, seit 2016 Bundesliga.
- Gründung
- 19. Mai 2009
- Vereinsfarben
- Rot, Weiß
- Stadion
- Red Bull Arena (47.069 Plätze)
- Stadt
- Leipzig, Sachsen
- Spitzname
- die Bullen, RBL
- Bundesliga-Zugehörigkeit
- seit 2016
- Größter Erfolg
- DFB-Pokal 2022, 2023, Vize-Meister 2017, CL-Halbfinale 2020
- Eigentümer
- Red Bull GmbH (Sonder-Konstruktion mit 50+1-Auslegung)
- Website
- rbleipzig.com
Geschichte
Gründung 2009 als Red-Bull-Projekt
Red Bull übernimmt 2009 den fünftklassigen SSV Markranstädt und benennt ihn um. Wegen DFB-Statuten konnte der Name „Red Bull" nicht direkt verwendet werden — daher „RasenBallsport Leipzig" (abgekürzt: RB).
Steiler Aufstieg
- 2009: Oberliga (5. Liga)
- 2010: Regionalliga (4. Liga)
- 2013: 3. Liga
- 2014: 2. Bundesliga
- 2016: Bundesliga (7 Jahre nach Gründung!)
Erste BL-Saison 2016/17 — Vize-Meister!
Unter Trainer Ralph Hasenhüttl wird RB Vize-Meister hinter Bayern. Sensation in der ersten BL-Saison.
Etablierung in den Top-4
- Seit 2017 regelmäßig CL-Qualifikation
- 2020: CL-Halbfinale (Niederlage gegen PSG)
- 2022: DFB-Pokal-Sieger (gegen Freiburg, 4:2 i.E.)
- 2023: DFB-Pokal-Sieger (gegen Eintracht Frankfurt 2:0)
Die Red Bull Arena
- Eröffnung: 1956 (Zentralstadion), 2004 umgebaut (WM 2006)
- Kapazität: 47.069
- Vorher: Zentralstadion Leipzig — kurz vor 2008 in „Red Bull Arena" umbenannt
- Architektonisch ungewöhnlich: altes Stadion eingebettet im neuen
Kontroverse
50+1-Regel
RB Leipzig hat nur 17 stimmberechtigte Mitglieder — alle Red-Bull-Mitarbeiter. Das umgeht faktisch die 50+1-Regel. DFB-Verfahren wurden mehrfach geführt, aber der Status wurde nicht entzogen.
Fan-Anfeindungen
- RB ist der meist gehasste Verein in der Bundesliga
- Banner-Aktionen gegen „Plastikverein"
- Auswärts oft Pfeifkonzerte
- Eigene Fan-Szene wächst trotzdem
„Bullen"-Marketing
- Red Bull als globale Marke nutzt Fußball als Marketing-Plattform
- Auch RB Salzburg, NY Red Bulls, Red Bull Bragantino
- Spielertransfers oft zwischen den RB-Vereinen
Bekannte Spieler
- Naby Keïta: 2014-2018, dann Liverpool
- Timo Werner: 2016-2020, dann Chelsea
- Dayot Upamecano: 2017-2021, dann Bayern
- Marcel Sabitzer: 2014-2021
- Christopher Nkunku: 2019-2023
- Dani Olmo, Yussuf Poulsen, Konrad Laimer
- Benjamin Šeško: Slovenischer Top-Stürmer
- Xavi Simons: niederländischer Top-Talent
Trainer
- Ralph Hasenhüttl (2016-2018): Vize-Meister-Trainer
- Ralf Rangnick (2018-2019): Doppel-Funktion (auch Sportdirektor)
- Julian Nagelsmann (2019-2021): CL-Halbfinale
- Jesse Marsch (2021)
- Domenico Tedesco (2021-2022): Pokal-Sieg
- Marco Rose (2022-2024)
- Aktueller Trainer (seit 2024)
Spielprinzip
- Gegenpressing: nach Ballverlust sofort attackieren (Rangnick-Schule)
- Schnelles Umschaltspiel: direktes Spiel nach vorn
- Junge Spieler: meist unter 25 Jahren
- Top-Athletik: Hochintensitäts-Fußball
Aktuelle Saison 2025/26
Top-4-Anspruch. Champions League. Pokal-Titelverteidigung erschwert durch viele Top-Verein-Wechsel.
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