Hamburger SV (HSV)
Der Dino — Gründungsmitglied, 1983 Europapokal-Sieger, 2018 erstmals abgestiegen, 2025 zurück.
- Gründung
- 29. September 1887 (durch Fusion 1919)
- Vereinsfarben
- Blau, Schwarz, Weiß
- Stadion
- Volksparkstadion (57.000 Plätze)
- Stadt
- Hamburg
- Spitzname
- HSV, Dino, Rothosen, Hamburger
- Bundesliga-Zugehörigkeit
- Gründungsmitglied 1963, 2018-2025 in 2. BL, seit 2025 zurück
- Deutsche Meistertitel
- 6 (1922, 1923, 1928, 1960, 1979, 1982, 1983)
- DFB-Pokal-Siege
- 3 (1963, 1976, 1987)
- Europapokal der Landesmeister
- 1 (1983)
- Website
- hsv.de
Geschichte
Gründung 1919
Entstanden durch Fusion dreier Hamburger Vereine (SC Germania von 1887, Hamburger FC, FC Falke). Datum der Fusion: 1919, daher 1919 als „eigentliche Gründung", aber die Tradition geht auf 1887 zurück.
Frühe Meistertitel
Drei Meistertitel in den 1920ern: 1922, 1923, 1928.
Goldene Ära (1979-1983)
- Trainer: Branko Zebec, später Ernst Happel
- Spieler: Kevin Keegan (1977-80), Felix Magath, Manfred Kaltz, Horst Hrubesch
- 1979: Deutscher Meister
- 1982: Deutscher Meister
- 1983: Deutscher Meister (Drei in Folge mit Lücke)
- 1983: Europapokal der Landesmeister gegen Juventus Turin (1:0, Tor: Felix Magath)
„Der Dino" — 55 Jahre Bundesliga (1963-2018)
HSV war der einzige Verein, der seit Bundesliga-Gründung 1963 nie abgestiegen war. 55 Saisons ohne Abstieg. Die berühmte Bundesliga-Uhr im Volksparkstadion zählte die Sekunden in der Bundesliga.
Sportlicher Verfall (2010er)
Mehrere Beinahe-Abstiege (Relegation 2014, 2015), schlechte Vereinsführung, hohe Verluste. Die Uhr lief weiter — bis 2018.
Erstmals Abstieg 2018
Am letzten Spieltag stand der Abstieg fest. Die Uhr wurde am 13. Mai 2018 angehalten. Schockwelle durch Norddeutschland.
Sieben Jahre 2. Bundesliga (2018-2025)
Mehrere knappe Aufstiegsversuche scheiterten:
- 2019: knapp Platz 4, kein Aufstieg
- 2020: Platz 4
- 2021: Platz 4
- 2022: Relegation gegen Hertha BSC verloren
- 2023: Tabellenführer am letzten Spieltag, am Ende Platz 3
- 2024: ohne Aufstieg
Wiederaufstieg 2025
Endlich zurück in die Bundesliga! Nach 7 Jahren Zweitliga-Geschichte.
Das Volksparkstadion
- Eröffnung: 1953
- Letzter Umbau: 2000 (WM 2006)
- Kapazität: 57.000
- Vorher: HSV-Stadion an der Rothenbaumchaussee
- Markenzeichen: drei Türme an den Ecken
Bekannte Spieler
- Uwe Seeler: Vereins-Ikone, 4× Pokalsieger im Schiff, der den HSV-Adler in der Bundesliga prägte
- Kevin Keegan: Englischer Star 1977-80
- Manfred Kaltz: Rechtsverteidiger, „Bananenflanken-Schöpfer"
- Felix Magath: Mittelfeld-Klasse, später Trainer
- Horst Hrubesch: „Das Kopfball-Ungeheuer"
- Sergej Barbarez: 2000er Stürmer
- Rafael van der Vaart: 2005-2010
- Heung-min Son: Eigengewächs (Tottenham/Korea)
Trainer
- Branko Zebec (1978-80): Meister 1979
- Ernst Happel (1981-1987): Meistertrainer 1982/83, Europacup-Sieger 1983
- Frank Pagelsdorf (1997-2001)
- Thomas Doll, Martin Jol, Bruno Labbadia in den 2010ern
- Mehrere Trainer 2018-2025 in der 2. Liga
- Steffen Baumgart (seit 2024)
Fans und Volkspark
- Zuschauerschnitt sogar in 2. Liga: 50.000+
- Mitglieder: 90.000+
- Aktive Ultra-Szene
- HSV-Fans bekannt für treue Anhängerschaft auch in der Krise
Rivalitäten
- Nordderby: gegen Werder Bremen
- Stadtderby: gegen FC St. Pauli (besonders intensiv)
Aktuelle Saison 2025/26
Wiederaufstieg gefeiert. Klassischer Klassenerhaltskampf, aber mit Anspruch auf Mittelfeld.
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